USA – Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Inhaltsverzeichnis des Artikels

USA – Geographie

Die USA (Abkürzung für United States of America), eigentlich die Vereinigten Staaten von Amerika oder auch lediglich die Vereinigten Staaten, sind eine föderale Republik; diese besteht aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt, fünf großen Territorien sowie zahlreichen Inselterritorien.

Es gibt 48 zusammenhängende, so genannte Continental United States; diese befinden sich zusammen mit Alaska in Nordamerika. Hawaii und kleinere äußere Gebiete wiederum befinden sich in der Karibik.

Hauptstadt ist Washington, D.C.. Die größte Stadt mit den meisten Einwohnern ist New York City, weitere wichtige Metropolregionen mit mehr als 5 Millionen Einwohnern sind


Los Angeles
Chicago
Dallas
Houston
Philadelphia
Washington
Miami
Atlanta
Boston und
San Francisco.

Die USA weisen eine gemeinsame Grenze mit Mexiko und Kanada auf. Die Küstenlinie verläuft am Golf von Mexiko, Pazifik und Atlantik.

Geographische Lage der USA in Nordamerika

Bundesstaaten der USA

Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten. Die folgende Tabelle gibt einen entsprechenden Überblick, sortiert nach Flächengröße.

Bundesstaaten der USANameSpitznameHauptstadtFläche in km²Einwohner (2010)AlaskaLast FrontierJuneau1.723.337710.231TexasLone Star StateAustin695.66225.145.561KalifornienGolden StateSacramento423.96737.253.956MontanaTreasure StateHelena380.831989.415New MexicoLand of EnchantmentSanta Fe314.9172.059.179ArizonaGrand Canyon StatePhoenix295.2346.392.017NevadaSilver StateCarson City286.3802.700.551ColoradoCentennial StateDenver269.6015.029.196OregonBeaver StateSalem254.7993.831.074WyomingEquality StateCheyenne253.335563.626MichiganThe Great Lakes StateLansing250.4879.883.640MinnesotaNorth Star StateSaint Paul225.1635.303.925UtahBeehive StateSalt Lake City219.8822.763.885IdahoGem StateBoise216.6431.567.582KansasSunflower StateTopeka213.1002.853.118NebraskaCornhusker StateLincoln200.3301.826.341South DakotaMount Rushmore StatePierre199.729814.180WashingtonEvergreen StateOlympia184.6616.724.540North DakotaPeace Garden StateBismarck183.108672.591OklahomaNative AmericaOklahoma City181.0373.751.351MissouriShow-Me-StateJefferson City180.5405.988.927FloridaSunshine StateTallahassee170.31218.801.310WisconsinAmerica’s DairylandMadison169.6355.686.986GeorgiaPeach StateAtlanta153.9109.687.653IllinoisLand of LincolnSpringfield149.99512.830.632IowaHawkeye StateDes Moines145.7463.046.355New YorkThe Empire StateAlbany141.29719.378.102North CarolinaTar Heel StateRaleigh139.3919.535.483ArkansasNatural StateLittle Rock137.7322.915.918AlabamaHeart of DixieMontgomery135.7674.779.736LouisianaPelican StateBaton Rouge135.6594.533.372MississippiMagnolia StateJackson125.4382.967.297PennsylvaniaKeystone StateHarrisburg119.28012.702.379OhioBuckeye StateColumbus116.09811.536.504VirginiaThe Old DominionRichmond110.7878.001.024TennesseeVolunteer StateNashville109.1536.346.105KentuckyBluegrass StateFrankfort104.6564.339.367IndianaHoosier StateIndianapolis94.32691.633MainePine Tree StateAugusta91.6331.328.361South CarolinaPalmetto StateColumbia82.9334.625.364West VirginiaMountain StateCharleston62.7561.852.994MarylandOld Line StateAnnapolis32.1315.773.552HawaiiAloha StateHonolulu28.3131.360.301MassachusettsThe Bay StateBoston27.3366.547.629VermontGreen Mountain StateMontpelier24.906625.741New HampshireGranite StateConcord24.2141.316.470New JerseyGarden StateTrenton22.5918.791.894ConnecticutConstitution StateHartford14.3573.574.097DelawareFirst StateDover6.446897.934Rhode IslandOcean StateProvidence4.0011.052.567

Geographische Lage der USA auf der Weltkarte

Landschaft, Klima und Artenvielfalt

Landschaftlich lassen sich die Vereinigten Staaten wie folgt gliedern: Vom Norden zum Süden gibt es Gebirgszüge wie


die vulkanische Kaskadenkette
das Faltengebirge der Rocky Mountains sowie
das der Appalachen.

Die Wetterseite weist eine Waldlandschaft auf, während Trockenregionen mit Gras- und Wüstelandschaften auf der Windschattenseite zu finden sind. In Alaska befindet sich der höchste Berg, der 6.190 Meter hohe Denali, gleichzeitig auch die höchste Erhebung Nordamerikas.

Das Klima der USA wird vom polaren Jetstream beeinflusst. Dieser sorgt für Tiefdruckgebiete, welche sich mit denen der atlantischen Küste verbinden und in den Wintermonaten heftige Schneefälle mitbringen. Diese reichen häufig bis in den Süden; die sommerliche Hitze reicht hoch bis nach Kanada.

Zwischen den Gebirgszügen kommt es zu erheblichen Temperaturextremen. Es ist trocken, je stärker man sich dem Westen und Süden nähert.

Nördlich kommt es an der Pazifikküste zu viel Regen. Am Golf von Mexiko herrscht subtropisches Klima mit heißen Sommern und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Typisch sind tropische Wirbelstürme.

Alaska weist ein arktisches Klima auf. Auf Hawaii ist dieses wiederum tropisch..

Die ursprünglich weiten bewaldeten Flächen bestehen heute größtenteils von Nutzwäldern. Durch die landwirtschaftliche Nutzung kam es zu einer erheblichen Reduzierung der trockenen Graslandschaften; durch diverse Schutzmaßnahmen hat man es geschafft, einige der zurückgegangenen Arten zu retten.

Allein 58 Nationalparks sowie zahlreiche andere Schutzgebiete weisen eine große Artenvielfalt auf. Zu der umfangreichen Tierwelt zählen

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Sämtliche Highlights der USA zu nennen, ist in diesem Umfang wohl nicht möglich – im Folgenden geben wir jedoch einige Empfehlungen. Rundreisen in die USA werden besonders gerne unternommen.

Rundreisen durch die USA

Für Rundreisen in den USA gibt es zahlreiche Angebote. In Anbetracht der Größe des Landes ist es innerhalb einer normalen Urlausdauer natürlich nicht möglich, das Land in seiner Gesamtheit zu bereisen. Daher werden meist von vornherein bestimmte Highlights innerhalb vorgegebener Routen angesteuert.

Die Westküste der USA ist landschaftlich besonders reizvoll

Immer mehr Pauschalreisen

In der Regel werden Rundreisen organisiert angeboten, d.h.


in Form von Busreisen
mit dem Mietwagen oder
mit dem Wohnmobil.

Die übliche Dauer bewegt sich zwischen 7 Tagen und drei Wochen. Die Reiserouten sind immer vorgegeben.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten kommt es kaum noch vor, dass USA-Reisende ihre Fahrt selbst planen und organisieren. Der zeitaufwendige abenteuerliche Individualtrip wurde abgelöst durch Pauschallösungen, die es erst möglich machen, so weite Räume in so kurzer Zeit zu bewältigen. Im Zuge der Intensivierung der Flüge und Zahl der Reisenden geraten auch die Preise in die Reichweite größerer Kundenkreise gerade aus der Eurozone wegen des günstigen Wechselkurses.

Große Städte oder Naturlandschaften

Obgleich die Westküste der USA landschaftlich eindeutig am reizvollsten ist, wählen viele Touristen die 7 Tage Route von New York bis rauf nach Kanada zu den Niagarafällen. Sehr beliebt sind auch Kalifornien und Florida.

Auffällig ist auch, dass sich viele Touren auf bekannte Städte wie Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas orientieren. Die für die USA so eindrucksvollen riesigen Naturreserven geraten viel zu kurz und werden teilweise nur im Vorbeifahren mitgenommen.

Demgegenüber gibt es sehr vereinzelt Angebote von Veranstaltern, die sich auf diese einmaligen Landschaften spezialisiert haben und die Massenanlaufpunkte der Touristenströme versuchen zu umgehen. Dadurch gelingt es, abgelegenere Wildnispisten in kleinen Gruppen zu erkunden und ein echtes Erleben der Umgebung zu ermöglichen.

Bei den ausgewählten Regionen handelt sich es um den dünn besiedelten Südwesten des Landes. Dort befinden sich die meisten bekannten Naturparks wie


Grand Canyan
Bryce Canyan
Yosemite
Death Valley

u.a. Herausragend sind auch die Seengebiete Lake Tahoe, Monolake und Lake Mead. Der Besuch dieser Regionen in Form von ausgedehnten und geführten Wanderungen ist natürlich zeitaufwendiger und kleinräumiger als Busrundreisen, von denen einige das gesamte Land innerhalb von 3 Wochen von der Ost- bis zur Westküste bereisen. In Punkto Erlebniswert kann man auf diese Weise allerdings nicht viel erwarten.

Ziele für die Städtereise

Das beliebteste Ziel in den USA, wenn es um eine Städtereise geht, ist New York. In der Stadt, die niemals schläft warten unzählige Highlights auf den Urlauber. Im weiteren Verlauf geben wir Tipps und Empfehlungen.

Doch auch die Hauptstadt, Washington, D.C., ist einen Besuch wert. Hier geht es vor allen Dingen um die Geschichte und Politik Amerikas. Es gibt diverse Grabstätten und Denkmäler sowie einige Museen. Zu den Highlights gehören beispielsweise:


das Lincoln Memorial
das Washington Monument
das Weiße Haus
das United States Capitol
der United States Botanic Garden
das National Air and Space Museum

Flagge der USA

Auch Charleston ist stets einen Besuch wert. Es muss nicht immer die Millionenstadt sein, die den Urlaub noch schöner machen kann.

Natürlich wird man auch kaum an Miami vorbeikommen können. Hier gibt es bunte kultur und schneeweiße Strände. Unbedingt sehenswert:


Miami Beach mit dem Ocean Drive
Little Havanna
der Art District Wynnwood

Fünf junge Leute springen in Badeklamotten von einer Segelyacht ins Wasser

Weitere beliebte Ziele für eine Städtereise sind


New Orleans
San Diego
Scottsdale
Los Angeles
Santa Monica
Las Vegas
San Francisco
Portland sowie
Chicago.

Sightseeing in New York

Mit über acht Millionen Einwohnern ist New York City die größte Stadt der USA. Die Weltstadt an der Ostküste lädt mit ihren vielen Attraktionen zu einem Besuch ein. So bietet sie unter anderem

Interessantes Sightseeing in New York

Die bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten findet man vor allem in Manhattan.

Wie Städtetouren insgesamt in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen haben, so ist auch New York als Fernziel immer gefragter. Dies liegt ganz erheblich daran, dass die Kosten für USA-Flüge im Zuge des Ausbaus der Billigfluglinien immer niedriger werden.

Die Dauer der Aufenthalte ist dabei immer kürzer. Meistens handelt es sich um Wochenendtrips, vor allem Shoppingtouren. Bei einer Flugzeit von 9 Stunden nach New York und der damit verbundenen Zeitverschiebung dürfte ein Aufenthalt von unter einer Woche außer Strapazen wohl kaum etwas bringen, wobei dieser Zeitraum auch nur Einblicke in diese bewegte und unüberschaubare Stadt verschaffen kann.

Kultur ganz anders erleben

Letztendlich macht es wenig Sinn, New York entlang der bekannten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auf diese Weise kann die Atmosphäre der Stadt überhaupt nicht eingefangen werden, weil diese durch eine absolute Dynamik auf allen Ebenen geprägt ist. Gerade für Europäer ist dies völlig ungewöhnlich, sodass man sich lieber nach festen Besichtigungsprogrammen umsieht als nach Ausflügen ins Ungewisse.

Der Geschichte auf den Fersen

Möchte man jedoch tiefer in das Geschehen der Stadt eintauchen so gibt es zum einen die Möglichkeit, Spaziergänge in eine der vielen Stadtteile zu unternehmen oder sich auf die zahlreichen kulturellen Angebote zu konzentrieren. In jeder Hinsicht wird dabei eine fast unüberschaubare Vielfalt geboten.

Jede Einheit für sich hat seine eigene Identität unterschieden nach Entstehung und Einwanderungswelle. Diese Strukturen sind historisch gewachsen und haben nicht nur baulich ihren Niederschlag. Auch hinsichtlich der Einwohnerschaft trägt jedes Stadtviertel sein eigenes Profil und offenbart die sozialen Unterschiede innerhalb der Stadt.

Jedem New York Besucher werden die wahrnehmbaren Gegensätzlichkeiten dieser Stadt auffallen, d.h. alt neben neu, grün neben Beton und Glas und besonders arm neben reich. Bei diesen Verhältnissen verändert New York am wenigsten sein Gesicht.

Die Konsumseite der Stadt

Anders verhält es sich mit der kolossalen Betriebsamkeit in Manhattan mit seiner Fülle von Firmensitzen der bedeutendsten Konzerne der Welt und nicht zu vergessen das Finanzzentrum Nummer eins, die Wall Street mit Heeren von Beschäftigten. Die Eindrücke von Luxus und Exklusivität der Gebäude, Läden und Restaurants sind überwältigend, touristisch aber kaum zu erschließen.

Auf ins Nachtleben!

Demgegenüber lohnt sich New York von seiner reichen Museeumslandschaft her und seinem unübertroffenen Kultur- und Medienangebot, das permanent Prämieren aller Art bereithält. Einzigartig ist auch das intensive und nie endende Nachtleben mit seiner unüberschaubaren Zahl von Clubs und Bars aller Couleur. Hier kann man sich getrost auch ohne Reiseführer nach Lust und Laune treiben lassen.
04.06.2014New Yorker entdecken die Natur – der Big Apple will grün werdennew york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder – www.fotolia.deAls im Jahr 1999 eine Bürgerinitiative die ehemalige Eisenbahntrasse “High Line” für eine ungewöhnliche Parkanlage rettete, konnte noch niemand ahnen, wie grün New York werden würde. Wo früher verfallende Häuser und Brachflächen die Bewohner fernhielten, locken heute begrünte Wege zum Spazierengehen. In den Stadtvierteln gedeihen Pflanzen und Hühner.
Grünes New York
Naturbewusstsein war im New York der achtziger und neunziger Jahre kaum verbreitet. Seit sich Prominente wie Kevin Bacon und Diane von Fürstenberg für mehr Natur und der Stadt einsetzen, gewinnt die grüne Bewegung jedoch an Fahrt. Überall in der Stadt sprießen Nachbarschaftsgärten, Menschen verbringen ihre Zeit wieder draußen und pflegen ihre Parks.
Politischen Rückhalt fand die Idee eines grünen New York beim ehemaligen Bürgermeister Bloomberg. Er bewilligte Mittel, um verkommene Grünflächen wieder zu restaurieren, ließ einen 52 Kilometer langen Spazier- und Radweg um Manhattan erschließen und sorgte für eine Verringerung der Emissionen. In seiner Amtszeit kehrte auch das Fahrrad zurück in die Straßenschluchten der Metropole. Nachfolger Bill de Blasio will das Projekt fortsetzen, mit noch ehrgeizigeren Zielen, denn New York soll grüner werden als die anderen Städte der USA.13.11.2014Manhattan eröffnet neuen Bahnhof: Fulton Center kostet 1,1 Milliarden EuroFulton Center nach jahrelangen Bauarbeiten endlich eröffnetTrain moving very fast © hfng – www.fotolia.deAls am 11. September 2001 die Türme des World Trade Centers in New York einstürzten, wurden auch die unterirdischen Bahnhöfe so stark zerstört, dass sie jahrelang geschlossen blieben. Ab 2005 begannen dann die Bauarbeiten für das neue Fulton Center, das ursprünglich 2007 eröffnet werden sollte. Nicht zuletzt dank Hurrikan Sandy kam es jedoch immer wieder zu Verzögerungen.
Jetzt war es so weit: Der neue Verkehrsknotenpunkt in Lower Manhattan wurde endlich eröffnet – mit einem stolzen Preisschild von 1,1 Milliarden Euro.
Ein ganz besonderer Bahnhof
Allerdings handelt es sich hier auch nicht um einen normalen Bahnhof: Insgesamt neun Linien der New Yorker Subway kreuzen sich hier an fünf verschiedenen Bahnhöfen und bringen täglich rund 300.000 Pendler in das Geschäftsviertel rund um die Wall Street und zum neuen One World Trade Center.
Rund um die Subway entstand zusätzlich eine Shopping Mall und das Ganze wird von einer beeindruckenden Kuppel aus Stahl und Glas überdacht.
Bauarbeiten halten an
Mit der Eröffnung des neuen Fulton Center sind die Bauarbeiten jedoch noch nicht abgeschlossen: Bis Dezember 2015 entsteht nebenan der World Trade Center Transportation Hub von Santiago Calatrava, an dem die Pendlerzüge aus dem benachbarten New Jersey ankommen sollen.
Ein 105 Meter langer Tunnel soll den reibungslosen Umstieg in die Subway im Fulton Center ermöglichen.
Im Folgenden geben wir einen Überblick über die beliebtesten Sehenswürdigkeiten New Yorks…

Statue of Liberty

Sicherlich ist das bekannteste Wahrzeichen von New York die Freiheitsstatue, die zum Welterbe der UNESCO gehört. Sie befindet sich südlich von Manhattan auf Liberty Island und wurde im Jahr 1886 als Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten nach New York gebracht. Entworfen wurde sie von dem französischen Bildhauer Frederic-Auguste Bartholdi (1834-1904).

Ohne ihren Sockel erreicht die Freiheitsstatue eine Höhe von 46 Metern. Mit dem Sockel beträgt die Höhe sogar 93 Meter.

Vom Observation Deck der Statue kann der Besucher einen ausgezeichneten Rundblick genießen. Im Museum befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte der Freiheitsstatue und ihre Konstruktion.

Freiheitsstatue New York, im Hintergrund Sykline am Abend

Central Park

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit New Yorks ist der Central Park, der als grüne Oase Manhattans gilt. In der idyllischen Parklandschaft lassen sich alle möglichen Sportarten betreiben.

Sehr beliebt sind auch Kutschfahrten und Spaziergänge durch den Park, der zudem zu einem Picknick einlädt. Im Sommer werden verschiedene Konzerte abgehalten.

Weitere Attraktionen sind

Fifth Avenue

Wer einen erlesenen Geschmack hat, sollte die Fifth Avenue aufsuchen. Dort findet der Besucher die teuersten Läden der Ostküsten-Metropole. Dazu gehören unter anderem


Tiffany
Cartier
Saks Fifth oder
Versace.

Darüber hinaus findet man zahlreiche bedeutende Museen in der Museum Mile.

Broadway und Times Square

Eine weitere Touristenattraktion ist der berühmte Broadway, der das Zentrum des New Yorker Theaterlebens bildet. Die unzähligen Musicalaufführungen eignen sich für die verschiedensten Geschmäcker.

Ebenfalls einen Abstecher wert ist der Times Square. Dort findet der Besucher eine Vielzahl an Kinos, Theatern, Geschäften, Hotels und Restaurants.

Jahr für Jahr wird dort eine große Silvesterparty mit imposantem Feuerwerk veranstaltet. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten New Yorks sind


das Rockefeller Center
die Wall Street
die Brooklyn-Bridge
South Street Seaport und
das World Financial Center.

Atemberaubende Naturschönheiten: Nationalparks in den USA
27.01.2011Unter dem Yellowstone-Park schlummert ein riesiger VulkanEin riesiger Vulkan, der in der Lage wäre, das gesamte Land der USA zu vernichten, schlummert in 50 Kilometern Tiefe unter dem Yellowstone-Nationalpark.
Wissenschaftler haben errechnet, dass ein Ausbruch etwa 1.000 Mal stärker wäre, wie im Jahr 1980 der Ausbruch des Mount St. Helens. Seinerzeit sind 57 Menschen umgekommen.
Aber bei einem Ausbruch des Vulkans unter dem Nationalpark würde die Aschewolke so hoch in den Himmel schießen, so dass noch in 1.500 Kilometern Entfernung alles mit einer drei Meter dicken Ascheschicht bedeckt würde.
Der letzte große Ausbruch dieses Vulkans liegt aber schon 600.000 Jahre zurück und einige kleinere etwa 70.000 Jahre.
Wer als Naturliebhaber in die USA reist, wird an den vielen Naturschönheiten nicht vorbeikommen: es gibt einige Nationalparks, die man gesehen haben sollte. Zu diesen zählt beispielsweise der Yellowstone Nationalpark in Wyoming.

Es handelt sich um den ältesten Nationalpark der Welt. Es gibt eine beeindruckende Landschaft zu erkunden, und ebenso die große Artenvielfalt lässt keine Wünsche offen.

Nicht verpassen sollte man zudem die Thermalquellen. Lesen Sie hier, was Sie des Weiteren in diesem Nationalpark erwartet.

Thermalquelle “Grand Prismatic Spring” im Yellowstone-Nationalpark in Wyoming, USA

Der Grand Canyon Nationalpark lässt sich in seiner landschaftlichen Schönheit wohl mit keinem anderen Park vergleichen. Den Ausblick und die Sicht muss man selbst erlebt haben – am besten gelingt dies bei einer Helikoptertour.

In Kalifornien wartet der Yosemite National Park auf seine Besucher. Zu sehen sind


Wasserfälle
Bachläufe
dichte Wälder und
riesengroße Felsen.

Besonders spektakulär ist der Horsetail Fall, der im Monat Februar in besonderen Farbtönen schimmert.

Der Everglades Nationalpark in Florida gleicht mehr einer sumpfartigen Landschaft, die beispielsweise mit Propeller-Boot erkundet werden kann. Die Everglades zählen um UNESCO Weltnaturerbe. Entdecken kann man hier einige exotische Tierarten.

In Utah wiederum befindet sich der Bryce Canyon Nationalpark. Berühmt ist dieser unter anderem für die steinernen Säulen, Hoodoos genannt. Der Park zeichnet sich durch seine orangefarbenen Felsen aus.

Sommer- oder Winterurlaub?

In den USA kann man sowohl seinen Sommer- als auch seinen Winterurlaub verbringen. Wer sich für die warme Jahreszeit entscheidet, wird vermutlich die unzähligen schönen Strände bevorzugen.

Die Vereinigten Staaten sind auch besonders beliebt, um im hiesigen kalten Winter in die Sonne zu fliegen. Typische Regionen für den Sommerurlaub sind


Kalifornien
Florida
Hawaii
Virgin Islands

Wer den Winterurlaub bevorzugt, findet in den USA perfekte Bedingungen. Zu den beliebtesten Skigebieten, die sich in Nordamerika befinden, zählen solche in


Colorado
Vermont
Lake Tahoe
Aspen
Oregon oder auch
Salt Lake City.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über die Skigebiete der USA.

Die USA hat attraktive Wintersportgebiete zu bieten

Walt Disney World Resort in Orlando – Kein Themenpark auf der Welt wird so häufig besucht

Zu den größten Touristenattraktionen der USA gehört das Walt Disney World Resort in Orlando (Florida). Jedes Jahr lockt der Freizeitpark Besucher aus aller Welt an.

Kein Themenpark in den Vereinigten Staaten von Amerika wird so oft besucht, wie das gewaltige Walt Disney World Resort im Bundesstaat Florida. Mit einer Landfläche von mehr als 100 Quadratkilometern hat die Freizeitanlage schon beinahe das Ausmaß eines kleinen Landes.

Unterteilt wird das Walt Disney World Resort in vier verschiedene Themenparks, die sich in der kleinen Stadt Kissimee bei Orlando befinden. Neben den vier Freizeitanlagen gehören auch

zum umfangreichen Angebot. Mit einer Bruttofläche von 15.000 Hektar ist das Walt Disney World Resort der größte Freizeitkomplex auf der Welt. Sogar über eine eigene Währung, den Disney-Dollar, verfügt der Park, der im Jahr 1971 ins Leben gerufen wurde.

Die vier Themenparks

Das Walt Disney World Resort setzt sich aus den vier Themenparks


Disney’s Hollywood Studios
Disney’s Animal Kingdom
Magic Kingdom und
Epcot

zusammen. Jeder einzelne Park erreicht die Größe von Disneyworld in Kalifornien.

Darüber hinaus gibt es noch die zwei Wasserparks – Disney’s Blizzard Beach und Disney’s Typhoon Lagoon.

Disney’s Hollywood Studios

Der Themenpark Disney’s Hollywood Studios wurde im Jahr 1989 eröffnet und legt seinen Schwerpunkt auf das Thema Film und Fernsehen.

Zu den attraktivsten Angeboten des Parks gehören


die Indiana Jones Stunt-Show
Jim Henson’s Muppet Vision
die Stunt-Show Light
Motors
Action sowie
die Liveshow Fantasmic, bei der Mickey Maus jeden Abend gegen bekannte Bösewichte aus der phantasiereichen Disneywelt antritt.

Disney’s Animal Kingdom

Ein Themenpark der besonderen Art ist Disney’s Animal Kingdom, der 1998 ins Leben gerufen wurde. Unterteilt wird er in verschiedene Abschnitte wie


Camp Minnie-Mickey
DinoLand USA
Discovery Island
Rafiki’s Planet Watch
Asia und
Africa.

Besonders interessant ist eine offene LKW-Safari, bei der die Besucher durch eine Landschaft fahren, die der afrikanischen Savanne nachempfunden ist. Zu sehen sind auch echte Tiere wie Löwen, Giraffen und Nilpferde.

Magic Kingdom

Zu den Klassikern von Disneyworld gehört Magic Kingdom. Dort erwarten den Besucher phantastische Themenländer aus der Welt von Walt Disney. Als Wahrzeichen von Magic Kingdom gilt Cinderellas Schloss.

Epcot und Future World

Der Themenpark Epcot umfasst unter anderem elf Themenländer, zu denen auch Deutschland gehört. In diesem Schaufenster der Welt wird das kulturelle Erbe der verschiedenen Nationen gewürdigt. Darüber hinaus kann man im Themenbereich Future World die Zukunft erleben.

Das Disney World ist ein beliebter Freizeitpark bei jung und alt

Doch dies ist nicht der einzige Themenpark, der sich der Welt von Wald Disney widmet…

Das Disneyland Resort in Kalifornien

Das Disneyland Resort ist nicht nur in den USA, sondern weltweit einer der beliebtesten und meistbesuchten Freizeitparks. Thematisch widmet sich der Park den Comic- und Kinoproduktionen der Walt Disney Company.

Im Disneyland Resort sind daher nicht nur die klassischen Disney Comichelden von Donald Duck bis Mickey Maus zu sehen. Vielmehr wird der Park ständig um aktuelle Themenbereiche erweitert, so z.B. zum Film “Fluch der Karibik”.

Gründung und Erweiterungen des kalifornischen Disneylands

Das Disneyland Resort befindet sich in Anaheim in Südkalifornien. Es wurde im Juli 1955 von Walt Disney persönlich als einer der ersten Themenparks überhaupt eröffnet. Heute zieht der Komplex jedes Jahr fast 15 Millionen Besucher aus aller Welt in seinen Bann.

Ursprünglich sollte der Park in Brubak, direkt bei den Disney Studios entstehen. Aus Platzgründen wurde der Bau aber nach Anaheim verlegt. Dies erwies sich als weise Entscheidung, denn im Laufe der Jahre ist das Disneyland ständig erweitert worden.

1966 kam der New Orleans Square hinzu, 1967 das Piratenland und 1972 Critter Country. Aus dem Piratenland entstand die Idee für den Kinofilm “Pirates of the Caribbean”, der dann wiederum zur Erweiterung und Aktualisierung dieses Bereichs im Disneyland führte.

1993 wurde in Disneyland Mickey’s Toontown eröffnet. Den bekannten Walt Disney Comics nachgebildet, gibt die Toontown die Antwort auf die Frage, wo Donald Duck, Mickey Maus und ihre Freunde wohnen.

Das Resort

Im Umfeld des kalifornischen Disneyland entstanden zahlreiche Restaurants und Hotels. Im Jahre 2001 wurde mit dem “Disney’s California Adventure Park” sogar eine weiterer Themenpark eröffnet.

Zusätzlich entstand nach dem Vorbild des Walt Disney Resort in Florida ein komplettes Ferienresort für Familien, zu dem neben Restaurationsbetrieben, Hotels, Geschäften mit dem Downtown Disney auch ein eigenes kleines Städtchen gehört.

Während das Disneyland zunächst vor allem Tagesgäste anzog, wirbt es nun verstärkt für mehrtägige Aufenthalte. Viele Reisebüros und Veranstalter bieten Komplettpakete mit Unterkunft, Eintritt und weiteren Specials an.

Ein Abstecher ins Disneyland

Aber auch für Urlauber, die durch Kalifornien touren, lohnt sich ein kurzer Abstecher. Um den kompletten Park mit seinen vielfältigen Attraktionen und Fahrgeschäften zu nutzen, genügt ein Tag zumeist aber nicht.

Gegenüber den späteren Gründungen weiterer Disneylands in Tokio, Paris und Hongkong hat das kalifornische Disneyland den Vorzug, das noch von Walt Disney selbst gestaltete Original zu sein. Dieses Flair versteht das Disneyland Resort, trotz einer gigantischen Kommerzialisierung, aufrecht zu erhalten.
15.03.2010Reisesaison 2010 – Tipps für den USA-UrlaubDies erwartet den USA-Urlauber in dieser Saison in Florida, Chicago, Santa Monica und Co.Rollschuhe © Peter Atkins – www.fotolia.deEine Reise über den großen Teich ist für viele Reiselustige das Nonplusultra. Ob New York, Los Angeles oder Chicago – Amerika ist und bleibt ein faszinierendes Reiseziel. USA-Urlauber erwartet in der Saison 2010 zudem eine Vielzahl neuer Museen und Kulturstätten.
Die Highlights auf einen Blick
So eröffnete unlängst ein ganz besonderes Museum in Florida. Das “Art of the Olympians” stellt Kunst von ehemaligen Olympia-Teilnehmern aus. Chicago feiert derweil 125 Jahre Wolkenkratzer. Im Jahr 1885 wurde das erste zehnstöckige Gebäude in der Stadt gebaut. Zu diesem Anlass kann man besondere Besucherrabatte absahnen.
Neuartiges gibt es auch in Kalifornien zu sehen: In Davis wird am 24. April die “US Bike Hall of Fame” eröffnet.
In Santa Monica dreht sich hingegen alles ums Fliegen. Dort kann man das “Museum of Flying” besuchen. Das Fremdenverkehrsamt hat zudem einen heißen Tipp für New York-Besucher: In diesem Jahr sollen noch 32 neue Hotels im Big Apple eröffnet werden. Diese haben in der Regel besondere Eröffnungsangebote.23.07.2010San Francisco – Die Touristenhighlights des SommersTolle Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Sommer in San Francisco nicht auslassen sollteRear view of a young couple seated on a footbridge, harbour view © Yuri Arcurs – www.fotolia.deWer diesen Sommer seinen Urlaub in San Francisco verbringen möchte, hat eine gute Wahl getroffen, denn auch dieses Jahr blüht die Stadt wieder voll auf. Natürlich gibt es die obligatorischen Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge, die man sich nicht entgehen lassen darf, aber es gibt auch genügend andere Tipps, die der Urlauber unbedingt beherzigen sollte. Was diesen Sommer so alles in San Francisco los ist hier einmal kurz im Überblick:


Ganz nach dem Motto “Love, Peace and Harmony” der ehemaligen Hippie-Zeiten lebt dieses Gefühl auch diesen Sommer wieder auf. Alte Hits wie “San Francisco” von Scott McKenzie, die an warmen Sommertagen aus Bars und Clubs tönen, versetzen die Leute wieder in die Zeit des Woodstock-Festivals zurück.


Für Erfrischung sorgt die Eisdiele “Humphry Slocombe”, die mit ihren ungewöhnlichen Eiskreationen die meisten Kunden anzieht. Von Kombinationen wie Vanilleeis mit Bourbon-Whisky und gerösteten Kornflakes bis hin zu Bananeneis mit Erdnüssen und Speckwürfeln ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Eine wahre Attraktion ist die Seelöwenherde im Hafenviertel von San Francisco. Im “Fisherman’s Wharf” am Pier 39 tummeln sich zahlreiche dieser verschwunden geglaubten Seebewohner.


Ein weiteres Highlight werden wohl die diesjährigen autofreien Tage sein, die man sich in Amerika nie hätte träumen lassen. “Sunday Streets”, eine Aktion in deren Rahmen an neun Sonntagen im Sommer der Straßenverkehr in unterschiedlichen Stadtteilen von San Francisco lahmgelegt werden soll. Die Aktion läuft noch bis Ende Oktober.

24.09.2010Denver als eine der klügsten und dünnsten Städte der USADas sportbegeisterte Denver hält für seine Besucher einige Highlights bereitUS Amerikanische Flagge © Jürgen Priewe – www.fotolia.deDie Hauptstadt Colorados Denver liegt etwa eine Meile über dem Meeresspiegel und befindet sich recht eben am Fuß der Rocky Mountains. Genauer gesagt, befindet sich die 13. Stufe des Kapitols genau eine Meile (1.606 Meter) über dem Meeresspiegel. Von der Terrasse unter der goldenen Kuppel des Kapitols hat man eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft.
Ein sportliches Völkchen
Natürlich ist Denver auch für seine hervorragenden Universitäten bekannt und zählt dank der Absolventen zu einer der klügsten Städte der USA. Zudem gilt Colorado ebenfalls noch als dünnster Staat in den USA. Obwohl Denver die Geburtsstätte des Cheeseburgers ist, fressen sich die Bewohner nicht nur mit Fastfood voll, ganz im Gegenteil, sie sind von Fitness und Sport sehr angetan.
Dabei ist die Luft dort viel dünner und lässt einen viel leichter aus der Puste kommen als in tieferen Gebieten. Auch das Bier schlägt einem früher aufs Gemüt, deswegen sollte man es bei den rund 90 Hausbrauereien nicht allzu übertreiben.
Zahlreiche Attraktionen für Touristen
Auch das erneuerte Baseballstadion als auch viele neue Geschäfte, Clubs und Cafés lassen Leben in die Stadt einkehren, nachdem sie zweimal abbrannte und überschwemmt wurde. Trotzdem erblüht sie weiter mit Radwägen, Bürogebäuden, Restaurants und künstlichen Stromschnellen. Es gibt sogar eine Brücke für Fußgänger, die knapp 60 Meter über dem Boden hängt und die “16th Street Mall” mit dem Stadtteil Riverfront verbindet.
Für Touristen sind die teils kostenfreien Busse sehr entgegenkommend und so lassen sich das Kunstmuseum, das Rathaus oder das Kapitol, sowie die zahlreichen Souvenirläden leichter besichtigen.01.10.2010Das Empire State Building bekommt Konkurrenznew york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder – www.fotolia.deEines der Markenzeichen New Yorks sind die riesigen Wolkenkratzer, die für eine atemberaubende Skyline sorgen. Das höchste Gebäude war bis jetzt das Empire State Building. Doch das soll jetzt ernsthafte Konkurrenz bekommen, ein weiterer Wolkenkratzer soll die Skyline einmalig werden lassen.
Der riesige Koloss soll gerade einmal zwei Häuserblocks vom Empire State Building entfernt entstehen. New Yorks Bürgermeister Bloomberg unterstützt das Vorhaben und beachtet die Kritik der Konkurrenzbesitzer nicht. Sie sehen in der neuen “Monstrosität” eine Gefahr für das jetzige Wahrzeichen New Yorks, das mit 416 Metern seit dem 11. September wieder das höchste Gebäude New Yorks ist.
Dennoch soll der neue Wolkenkratzer errichtet werden und sogar bis auf elf Meter an das 1931 erbaute Empire State Building herankommen. Somit würde es vor dem Gebäude der Bank of Amerika auf Platz zwei der New Yorker Wolkenkratzer landen.22.11.2011Eine Reise in die Vergangenheit: die Geisterstädte der USAViele Touristen, die in die USA reisen, freuen sich auf belebte Städte mit eindrucksvoller Atmosphäre, auf Partynächte und Shoppingmarathons. Sicherlich bekommt man dieses Angebot an jeder Ecke. Wer jedoch etwas Außergewöhnlicheres sehen möchte, sollte sich die Keweenaw-Halbinsel am Lake Superior einmal ansehen.
Dem Besucher werden beeindruckende Naturbilder geboten und zudem eine Stimmung, die erahnen lässt, wie das Leben vor vielen Jahren dort war. Reste einer Kupfermine in der “Geisterstadt” Central, die im Zeitraum von 1854 bis 1898 betrieben wurde, stehen nun unter Denkmalschutz. Auch Calumet hat eine besondere Atmosphäre, hier gibt es etliche heruntergekommene Gebäude und die Straßen scheinen viel zu breit zu sein für den wenigen Verkehr, der dort herrscht.
Wer Lust hat, in die Vergangenheit der USA zu reisen, wird in der Region um den Lake Superior herum fündig werden.06.02.2012Erlebnisreicher Urlaub auf den Florida KeysEine Welt voller Gegensätze: Wer in die USA reist, sollte es sich nicht nehmen lassen, die Florida Keys zu besuchen. Mehrere Inseln, die ein vielfältiges Angebot für ihre Besucher bereit halten. Beliebt ist es, mit dem Kajak durch die Gewässer zu fahren und sich durch die tief hängenden Mangroven zu kämpfen – die Veranstalter nennen dies “Kajak-Yoga”.
Auf den Keys gibt es besondere Tierarten zu entdecken, wie zum Beispiel den Key Deer – eine Hirschart, die vom Aussterben bedroht ist und nur in Süden Floridas zu finden ist – wenn man Glück hat, sogar vom Boot aus. Eine der beliebtesten Bootstouren ist die im John-Pennekamp-Nationalpark und auch andere Bereiche des Wassersports werden auf den Florida Keys abgedeckt – vom Hochseeangeln bis zum Tauchsport.
Während das Leben auf dem Big Pine Key tobt, zählt man auf dem gegenüber liegenden No Name Key nur etwa drei Dutzend Häuser, die allesamt ohne Strom und Wasser leben – mehr Kontrast geht nicht.
Wer sich für die auf den Inseln lebenden Tiere interessiert, sollte einen Abstecher in viele der Informationszentren machen – nennenswert ist hierbei unter anderem das “Theater of the Sea”, welches vor allem pflegebedürftigen Bewohnern Schutz und Zuhause bietet.28.03.2012Romantische Kirschblüte in der US-HauptstadtIn der US-Hauptstadt Washington wird auch dieses Jahr wieder das für seine romantische Stimmung bekannte Kirschblütenfest gefeiert. Dieses Fest hat Tradition seit 1912. Damals bekam die USA vom Bürgermeister aus Tokio 3000 Kirschbäumchen als Zeichen für die Freundschaft zwischen Japan und den USA überreicht.
Zwei davon pflanzten die Gattin des damaligen Präsidenten Helen Taft und die Ehefrau des japanischen Botschafters gemeinsam und so begann der Brauch. Inzwischen zu einem beliebten Pilgerevent für Touristen geworden und zieht jedes Jahr mehr als eine Million Menschen an. Dieses Jahr ist Michelle Obama, die First Lady des Landes, die Schirmherrin des Festes.
Richtig romantisch wirkt es in dieser Zeit, wenn die inzwischen prächtig heran gewachsenen Bäume rund um den Tidal Basin in ihren lieblichen Farben Rosa und Weiß erstrahlen.04.05.2012Land der tausend Möglichkeiten: Deutsche urlauben gern in den USAEndlose Weiten, traumhafte Landschaften und pulsierende Metropolen: Die USA gelten nicht umsonst als “Land der tausend Möglichkeiten” – und faszinieren auch deutsche Bundesbürger enorm. Kein anderes Fernreiseziel wird von Deutschen so häufig frequentiert wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Der schwächelnde Dollar konnte dem nichts anhaben, sondern hat ganz im Gegenteil dank günstiger Preise weitere Urlauber ins Land gelockt.
Und der Tourismus boomt, wie Branchenkenner bestätigen können. Während in Amerika kräftig investiert wird, Prestigeprojekte und Hotelbetten aus dem Boden gestampft werden, nehmen die deutschen Reiseveranstalter immer mehr Angebote ins Programm. Pauschaltourismus ist längst passé – viele Amerikafreunde reisen gern individuell. Auf diesen Bedarf stellen sich auch die Veranstalter an, die zum Beispiel passende Pakete mit Modulbausteinen zum Selbstzusammenstellen bereithalten.
Wer möchte, der bucht Flug und Hotel einfach auf eigene Faust – was manchmal günstiger, manchmal aber auch deutlich teurer ausfallen kann. Auf eines aber können sich USA-Urlauber erst einmal verlassen: Die Preise dürften in der kommenden Saison nur gering ansteigen, die Angebote im Land der tausend Möglichkeiten hingegen machen ihrem Namen alle Ehre und werden stetig erweitert.14.06.2012Die unbekannten Perlen der USA – Zeitreise ins 19.Jahrhundert in MichiganDer Bundesstaat Michigan findet sich nur selten auf der Wunschliste deutscher Touristen, die in die USA reisen. Geprägt von der dahinsiechenden Autoindustrie und der Landwirtschaft kann Michigan natürlich nicht mit Zielen wie Kalifornien oder Florida mithalten. Doch wer sich auf den Staat an den Großen Seen einlässt, wird mit noch völlig unbekannten Perlen des nordamerikanischen Kontinents beloht.
Eine solche Perle ist die Insel Mackinac an der Nordspitze Michigans, dort wo sich der Huronsee und der Michigansee treffen. Die kleine autofreie Insel ist nur per Fähre oder Flugzeug erreichbar und auf der Insel selbst bilden Kutschen und Fahrräder das wichtigste Transportmittel. Autos sind schon seit 120 Jahren verboten.
Ein Besuch auf Mackinac Island ist daher auch immer eine Zeitreise in das späte 19.Jahrhundert, denn moderne Betonarchitektur sucht man vergeblich: Im einzigen größeren Ort der Insel reihen sich schmucke viktorianische Holzvillen mit gemütlichen kleinen Läden und Bed & Breakfasts aneinander, während die Soldaten von Fort Mackinac in Uniformen der Jahrhundertwende umhergehen und ab und zu einmal eine alte Kanone abfeuern. Seine Aufgabe als Verteidigungsbastion während der amerikanischen Revolution hat es längst verloren – und die Soldaten sind Amateurdarsteller. Das historische Fort und das prächtige Grand Hotel aus dem Jahr 1887 sind die beiden Hauptattraktionen der Insel, die jedes Jahr in der Sommersaison 750.000 Besucher anlockt.20.09.2012Geheimtipp Martha’s Vineyard: Die Urlaubsinsel der AmerikanerDie Insel Martha’s Vineyard vor der nordöstlichen Küste der USA ist den meisten Deutschen lediglich als Promi-Resort ein Begriff: Schon die Kennedys residierten auf dem 230 Quadratkilometer großen Eiland, heute drängeln sich Politiker und Filmstars gleichermaßen in den Nobelorten der Nordküste mit ihren schönen Stränden. Doch genau wie Sylt ist auch Martha’s Vineyard längst nicht nur Promi-Ferienort sondern Urlaubsziel für Millionen von Amerikanern, die die Einwohnerzahl der Insel im Sommer verzehnfachen.
Wenn die malerischen Küstenorte Edgartown, Oak Bluffs und Vineyard Haven von Mai bis September vollständig überlaufen sind, ist es ein leichtes mit dem Fahrrad dem Rummel zu entfliehen – 80 Kilometer hervorragend ausgebaute Radwege mit so schönen Namen wie Music Road und Lobster Road führen kreuz und quer über die Insel zu verschlafenen Fischerdörfern wie Menemsha und das Indianer-Reservat von Aquinna, das am besten mit der einzigen “Fahrradfähre” der USA zu erreichen ist.
Fähren verbinden Martha’s Vineyard und die nicht minder beliebte Nachbarinsel Nantucket mit dem Festland, doch wer ohne Auto anreisen will, kann auch das Flugzeug nehmen: Auf dem winzigen Flughafen der Insel drängeln sich kleine Regionaljets neben den Privatjets der Promis.23.10.2012Trotz Interstate Highways: Die legendäre Route 66 lebtDie Route 66 gilt in den USA als “Mother Road”, als einst wichtigste Fernverbindung des Landes zwischen Chicago im Osten und Los Angeles im Westen, die in zahllosen Filmen und Büchern verewigt wurde. Über 4000 Kilometer zieht sich die Strecke hin, die heute vor allem von Motorradfahrern und nostalgischen Touristen bereist wird, die auf der Suche nach einem letzten Hauch der 50er und 60er Jahre sind.
Ende der 70er Jahre kam das Aus für die Route 66 als wichtigste Fernstraße der USA. Sie wurde durch die neuen Interstate Highways ersetzt, mit deren Bau Präsident Eisenhower begonnen hatte. Für viele Dörfer entlang der Strecke bedeuteten die neuen Highways fast das Todesurteil: Orte wie Seligman in Arizona, die vor allem von Durchreiseverkehr gelebt hatten, verwandelten sich in Geisterstädte – der Fernverkehr donnerte nun auf dem Interstate Highway vorbei.
Doch die Einwohner von Seligman gaben nicht auf: Zusammen mit anderen betroffenen Dörfern in Arizona kämpften sie dafür, dass die Route 66 zur “State Historic Route” erklärt und somit zur Touristenattraktion wurde.
Heute ist in Seligman wieder die Hölle los: Täglich treffen Motorradclubs und Touristen im Mietwagen ein, die die gesamten 4000km der “Mother Road” von Chicago bis Los Angeles entlang reisen. Sie sind vor allem auf der Suche nach dem alten nostalgischen Amerika, das sie hier noch in kleinen altmodischen Diners und familiengeführten Läden finden – jenseits der Fast Food Ketten und Shopping Malls entlang der Highways.23.11.2012Zu Besuch in Washington: Ein Rundgang durch die Geschichte der USAKurz vor den Präsidentschaftwahlen in den USA ist die amerikanische Hauptstadt Washington wieder stark in den Medien präsent: Keine Nachrichtensendung ohne Bilder vom Weißen Haus, der eleganten Residenz der Präsidenten, die zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Metropole gehört und in der alle Staatsoberhäupter des Landes gewohnt haben – außer dem Mann, der der Stadt ihren Namen gab: George Washington. Dafür steht heute sein Denkmal vor dem Weißen Haus, das bei seinem Ableben noch nicht fertiggestellt war.
Auch den anderen US-Präsidenten begegnen Besucher in Washington auf Schritt und Tritt: Abraham Lincoln, der die Amerikaner durch die turbulente Periode des Bürgerkriegs führte, die Sklaverei abschaffte und von einem Attentäter niedergestreckt wurde, thront heute drei Meter groß in einem klassischen Marmortempel, der den Reflecting Pool überblickt.
Nicht weit entfernt erinnert das Roosevelt Memorial mit vier Wasserfällen an die außergewöhnlich lange Amtszeit von Franklin D. Roosevelt, der die USA durch die Wirtschaftskrise, den zweiten Weltkrieg und den New Deal führte. Namensvetter Theodore Roosevelt besitzt das wohl malerischste Denkmal der Stadt: Ihm ist eine ganze Insel im Potomac gewidmet.
Andere Präsidenten, die es nicht zu einem eigenen Memorial gebracht haben, wurden zumindest mit einer Statue geehrt, die im großen Saal des Kapitols unterhalb der mächtigen Kuppel stehen. Das prächtige Bauwerk, in dem der US-Senat und das Repräsentantenhaus ihren Sitz haben, dominiert die Skyline von Washington aus gutem Grund: Kein anderes Bauwerk darf höher gebaut werden.30.11.2012Nach dem Tod von “J.R.Ewing” – Die Southfork Ranch wird zur PilgerstätteKaum ein TV-Fiesling hatte die Fernsehlandschaft der frühen 80er Jahre so geprägt wie Ölbaron J.R.Ewing, gespielt von Larry Hagman, der in der vergangenen Woche im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Ganze Männer-Generationen übten sein fieses Grinsen im Spiegel und legten sich Stetsons zum Nadelstreifenanzug zu.
Kein Wunder, dass der Drehort der beliebten Seifenoper “Dallas”, die Southfork Ranch vor den Toren der Stadt, nun zum Pilgerziel der J.R.-Fans geworden ist. Sie bringen Blumen für Hagman und tragen sich in Kondolenzbücher ein.
Seit “Dallas” 1978 zum ersten Mal über die Bildschirme flimmerte, war die Southfork Ranch, 30 Minuten von Dallas entfernt, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus aller Welt. Noch heute strömen jedes Jahr etwa 100.000 Besucher auf das Gelände um an geführten Touren teilzunehmen und das kleine “Dallas”-Museum mit Requisiten und Kostümen der Serie zu besuchen. Auch ein Wiedersehen mit Larry Hagman gibt es hier: In seiner Paraderolle als J.R. Ewing begrüßt er die Besucher per Videobotschaft.
Zuviel erwarten sollten die Besucher jedoch nicht: Lediglich die Außenaufnahmen wurden auf der Ranch, die eigentlich Duncan Ranch hieß und erst durch den weltweiten Erfolg von “Dallas” permanent in Southfork Ranch umbenannt wurde, gedreht.
Die Innenaufnahmen fanden in TV-Studios in Kalifornien statt. Immerhin wurden einige Zimmer den Kulissen nachempfunden – für alle, die einmal auf J.R.’s Toilette sitzen und telefonieren wollen.03.12.2012Easy Rider im Zeitraffer: Die Route 66 in drei MinutenSeit vielen Jahrzehnten gilt die Route 66 nicht nur als beliebteste Fernstrecke der USA, sondern vor allem auch als Symbol für den untergegangenen American Dream von Freiheit und Unabhängigkeit: Einst zogen die Siedler auf ihr gen Westen, später die Fernfahrer. Seit neue gut ausgebaute Highways die USA durchqueren, ist die Route 66 Touristen und Nostalgikern überlassen.
Ein solcher Nostalgiker ist der Texaner Brian DeFrees. Der 26-jährige fuhr mit seiner Freundin die gesamte Route 66 von Chicago bis Santa Monica am Pazifik entlang und schoss dabei gut 3000 Fotos mit seiner Digitalkamera. Diese montierte er zu einem faszinierenden dreiminütigem Videofilm – der amerikanische Traum im Zeitraffer. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung bei Youtube konnte sich DeFrees bereits über 90.000 Klicks freuen.
Die Route 66 führt von Chicago durch die endlosen Weiten des mittleren Westens und die Wüsten von Arizona ehe sie in Kalifornien bei Los Angeles zu ende geht. Zahllose Bücher und Filme wie “Easy Rider” haben den Mythos Route 66 unsterblich werden lassen.11.12.2012Mehr als nur Kaffee – Seattle entdeckt den WeinDie nordwestlichste Metropole der USA ist bislang vor allem als Stadt der Kaffeetrinker bekannt und als Heimat der mittlerweile weltweit vertretenen Kette Starbucks. Als ob Seattle seine Verbrechen an der Kaffeekultur wieder gut machen will, entdeckt die Stadt nun den Weinbau für sich.
Immer mehr “Seattleites” züchten in Hallen eigene Weinstöcke, aus denen Cabernets und Rieslinge gekeltert werden. Und in der Stadt boomen Weinlokale und Verkaufsstätten mit Weinprobe.
Obwohl Seattle vor allem für seinen ewigen Regen berühmt-berüchtigt ist, gedeihen im milden Klima an der Pazifikküste zahlreiche Weine, vor allem auf den vorgelagerten Inseln und im trockeren Hinterland der Metropole. Gut 70 Weine werden in der Region heute schon produziert, die meisten davon in kleinen Familienbetrieben, die nur einige tausend Flaschen pro Jahr keltern.
Für den Riesling gilt der Bundesstaat Washington als beste Region außerhalb Deutschlands und auch der französische Merlot findet rund um Seattle ideale Bedingungen. In der wichtigen Wachstumszeit im Frühsommer erhalten die Weine sogar zwei Stunden mehr Sonnenschein als in den berühmten Weinbaugebieten von Kalifornien weiter südlich. Kein Wunder, dass immer mehr Weinliebhaber die Reise in den Norden antreten.15.01.2013Mediterrane Perle in Kalifornien – Der Nobelwohnort Santa BarbaraDie lebhafte Stadt im mediterranen Stil lockt Prominente und Studenten gleichermaßenflirting in the bar © pressmaster – www.fotolia.deIn gewisser Weise hat das Städtchen Santa Barbara nördlich von Los Angeles seine Schönheit einer Katastrophe zu verdanken: Nachdem die erste Stadt 1925 von einem starken Erdbeben fast vollständig zerstört worden war, wurde sie komplett in mediterranem Stil wieder aufgebaut, der an malerische spanische Dörfer erinnert. Dadurch wirkt Santa Barbara noch heute wesentlich entspannter und schöner als andere US-Städte vergleichbarer Größe.
Magnet für Promis und Studenten
Die Schönheit des Ortes zieht seit vielen Jahren Hollywoodstars an, die sich eines der schönen weißen Häuser mit ihren markanten roten Ziegeldächern leisten – natürlich in der ersten Reihe, mit Blick auf den kilometerlangen Sandstrand, der sich an der Küste entlang zieht.
Doch nicht nur Promis wie Oprah Winfrey und Kirk Douglas leben in Santa Barbara, sondern auch viele Studenten, die hier an einer Zweigstelle der University of California lernen und dem Städtchen einen Hauch Jugendlichkeit mit einer lebhaften Barszene vermitteln.
Aussichtspunkt in 30 Metern Höhe
Touristen nutzen den Glockenturm des andalusisch anmutenden Gerichtes im Zentrum von Santa Barbara als Aussichtspunkt über die Stadt. Aus 30 Metern Höhe lässt sich die harmonische Gestaltung der Häuser am besten erkennen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Fort El Presidio und die Mission, die beide auf die ersten spanischen Siedler im 17.Jahrhundert zurückgehen.24.11.2014USA sind Weltmeister im Tourismus – Deutsche zieht es zunehmend in die Wildnis KanadasIndividual- oder Busreisen: Urlauber sind vor allem von der Weite und Stille Kanadas angetanMountain lake © Dmitry Pichugin – www.fotolia.deKein Land der Erde verdient so viel Geld mit Touristen wie die USA. Rund 110 Milliarden Dollar landen jährlich in den Kassen von Hotels, Geschäften und Reiseunternehmen. Shopping und Museen in New York oder Pokern in Las Vegas – manche Ziele haben Kultcharakter. Gerade die deutschen Urlauber zieht es jedoch zunehmend in die Wildnis Nordamerikas.
Natur die überwältigt
Wer in Deutschland seine Tage im Büro verbringt, ist von der Weite in Kanada und Alaska zunächst überwältigt. Auf einem Quadratkilometer leben hier gerade mal drei Personen. Dazu kommt die Stille.
Und das Panorama aus schneebedeckten Gipfeln, endlosen Wäldern und klaren Seen.Sogar nachts beeindruckt die Natur: mit einem Sternenhimmel, wie man ihn in Europa kaum noch zu sehen bekommt.
Unterwegs im Camper
Kaum ein Urlauber bleibt mehrere Tage an einem Ort. Für das perfekte Outdoor-Erlebnis mietet man einen Camper oder reist von Motel zu Motel. Etwas weniger individuell sind Busreisen, dafür ist ein ortskundiger Guide an Bord, der Land, Leute und Tierwelt erklärt. Er kennt die Wasserstellen, an denen die Bären auf Fischfang gehen und organisiert auch Walbeobachtungen an der Küste.

Die schönsten Wanderwege rund um den Grand Canyon

Der Grand Canyon National Park befindet sich in der Nordhälfte des US-amerikanischen Bundesstaats Arizona. Er gehört zu den größten Naturwundern der Welt.

Jedes Jahr besuchen etwa fünf Millionen Menschen den Grand-Canyon-Nationalpark, um dort zu wandern und seine Naturschönheiten zu bewundern. Der Grand Canyon hat eine Gesamtlänge von 450 Kilometern. 350 Kilometer davon sind Teil des Nationalparks.

Die Breite des Canyons schwankt zwischen sechs und dreißig Kilometern. Seine Tiefe beträgt bis zu 1.800 Meter. Zu den beliebtesten touristischen Aktivitäten rund um den Grand Canyon gehören Rundflüge und Wanderungen.

So verfügt der Canyon über ein ausgebautes Netz von Wanderwegen, was den Vorteil hat, dass sich die Wandertouren individuell planen und gestalten lassen. Auch Wildwassertouren sind möglich.

Beliebte Aussichtspunkte

Die meisten Touristen zieht es an die Aussichtsplattformen, von denen aus die imposante Landschaft gut überblickt werden kann. Zu den bekanntesten Aussichtspunkten zählt der Bright Angel Point. Dabei handelt es sich um einen großen Felsvorsprung, den man über einen gepflasterten Weg erreichen kann.

Andere Aussichtspunkte wie zum Beispiel Point Sublime sind über Schotterpisten zugänglich. Allerdings kann man den ganzen Grand Canyon nicht von einem einzigen Aussichtspunkt überblicken, daher ist es empfehlenswert, mehrere Punkte zu besuchen. Dazu ist es jedoch erforderlich, große Entfernungen zurückzulegen.

Durch das Wanderungssystem ist es möglich, vom Südrand zum Nordrand des Canyons zu wandern oder umgekehrt. Vom Bright Angel Point bis zum Grand Canyon Village sind es 34 Kilometer. Möchte man jedoch innerhalb des Canyons übernachten, benötigt man ein so genanntes Permit.

Dabei handelt es sich um eine Erlaubnis, die man frühestens vier Monate vorher beantragen kann. Permits werden jedoch nur in begrenzter Anzahl ausgestellt.

Beliebte Wanderwege

Zu den schönsten und beliebtesten Wanderwegen des Grand Canyon gehört der South Kaibab Trail. Dieser führt den Wanderer vom südlichen Canyonrand zum Colorado River. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass dieser Weg recht steil ist und keine Wasserstellen besitzt.

Eine andere Wandermöglichkeit bietet der Bright Angel Trail, der vom Nordrand des Canyons am Bright Angel Creek entlang zum Colorado-Fluss führt. Wer das Wandern zu beschwerlich findet, kann die Naturschönheiten auch von einem Pferd oder einem Maultier aus erkunden, da einige Veranstalter Wanderritte durch den Canyon anbieten.

Venice Beach in Los Angeles – hier tobt das Leben

Venice Beach im kalifornischen Los Angeles ist nicht umsonst einer der berühmtesten Strände der Welt. Der Strand und die Strandpromenade sind nicht nur ein beliebter Treffpunkt für Sportler, Kleinkünstler und Musiker, auch die Hollywoodprominenz lässt sich dort zuweilen sehen. Venice Beach ist das ganze Jahr über geöffnet und gut besucht, von Einheimischen wie Touristen gleichermaßen.

Auch die Hollywoodprominenz läßt sich am Venice Beach blicken

Venice Beach und der Ocean Front Walk

Der Venice Beach erstreckt sich auf 4,5 Kilometer entlang der Pazifikküste von Los Angeles. Sein Name leitet sich von der Kleinstadt Venice ab, die 1925 eingemeindet wurde. Im Süden geht der Venice Beach in den Strand von Santa Monica über.

Parallel zum Strand verläuft der “Ocean Front Walk” oder auch Boardwalk genannt. Er wird von Wegen für Radfahrer und Inlineskater gesäumt. Auf der Strandpromenade befinden sich viele Verkaufs- und Souvenirstände.

unterhalten die Spaziergänger und Strandbesucher. Im Umfeld des Ocean Front Walk sind viele Mauern und Hauswände mit Graffiti bemalt, was mittlerweile nicht mehr als Sachbeschädigung, sondern als Kunstform angesehen wird, die zum Straßenbild dazu gehört.

Muscle Beach

Am Boardwalk befinden sich Trainingsgelände für zahlreiche Sportarten wie

Viele US-Spitzensportler haben hier ihre Karriere begonnen. Auch die Skaterszene hat am Boardwalk eine ihrer Wurzeln, und an manchen Halfpipes kann man auch heute noch das eine oder andere artistische Kunststück beobachten.

Weltberühmt ist der Muscle Beach. Es handelt sich um ein unter freiem Himmel befindliches Trainingszentrum für Bodybuilder.

Ursprünglich befand sich der Muscle Beach am Pier von Santa Monica, wurde 1959 aber an den Venice Beach verlegt. Im Umfeld siedelten sich zahlreiche Fitness- und Bodybuildingstudios an, so dass mit Muscle Beach mittlerweile nicht mehr nur das Trainingsgelände, sondern die gesamte Umgebung gemeint ist. Der berühmteste Dauergast am Muscle Beach war Arnold Schwarzenegger.

Strandleben am Venice Beach

Auch der Venice Beach selbst ist ein Paradies für Freizeitsportler. Surfen und Beachvolleyball sind hier die vorherrschenden Sportarten. Viele nahegelegene Surfschulen bieten außerdem Wind- und Kitesurfen sowie Wellenreiten an.

Aber auch für Nichtsportler hat der Venice Beach einiges zu bieten. Ein gemütlicher Bummel über die Strandpromenade, die vielen Bars, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein, und am Strand kann man sich jede Menge Zeit zum Sonnen und Baden nehmen.

Geographische Aspekte und tolle Reiseziele der Insel Hawaii

Die Inselgruppe Hawaii ist als “Aloha State” bekannt und ein beliebtes Ziel für Reisende aus der ganzen Welt. Der 50. Bundesstaat der USA liegt rund 3.700 Kilometer von der kalifornischen Küste entfernt im Pazifik.

Die hawaiianische Inselgruppe besteht aus rund 140 Inseln und Atollen. Regelmäßig bewohnt und touristisch genutzt werden nur die sechs großen Hauptinseln, die vor allem durch ihre faszinierenden, tropischen Landschaften beeindrucken.

Die Hawaii-Inseln entstanden aus vulkanischen Eruptionen. Bis heute sind die höchsten Vulkane der Erde auf den Inseln aktiv und verändern ständig deren Landschaften. Diese Inseln sind Paradiese für Pflanzen und Tiere. Reisende aus aller Welt kommen nach Hawaii, um die Naturwunder zu erleben.

Panorama von Lagune mit Palmen im linken Vordergrund, weißem Strand und azurblauem Meer

Big Island: atemberaubende Vulkane und Regenwälder

Die größte Insel des Archipels beeindruckt mit atemberaubenden Vulkanen, wie dem Mauna Kea und dem Kilauea Vulkan. Sehenswert sind


die üppigen Regenwälder
glühende Vulkanhänge und
schwarze Strände

im “Volcanoes National Park” sowie die riesigen Wasserfälle der Hamakua Küste. Bei Kona können Besucher mit gigantischen Mantarochen tauchen. Big Island ist die richtige Insel für Natururlauber.

Kauai: faszinierende Canyons und Strände

Kauai zeigt besonders abwechslungsreiche Landschaften und ist ein beliebtes Ziel für Badeurlauber.


Mehr als 80 Kilometer feinsandige Korallenstrände
der stille Wailua Fluss und
die Klippen der Napali Coast

gehören zu den Anziehungspunkten für Touristen. Sehenswert sind die roten Schluchten des Waymea Canyons und die wunderschönen botanischen Gärten von Kauai.

Molokai: die stille Insel

Molokai liegt abseits vom Massentourismus und nur wenige Touristen kommen, um die versteckten Strände der kleinen Insel zu besuchen. Wanderer sind vom Halwa Valley oder den ursprünglichen Maultierpfaden begeistert. Neben der fast unberührten Natur sind die historischen Fischteiche und die Landschaften entlang des Kalaupapa Maultiertrecks sehenswert.

Lanai: für Golfer und Wanderer

Lanai beeindruckt mit absolut gegensätzlichen Landschaften. Im Norden liegt die Shipwreck Bay mit mehreren imposanten Schiffswracks.

Auf dem ursprünglichen Munro Trail zeigt sich die üppige Tropenlandschaft der Insel. Bei Keahiakawelo liegt die spektakuläre Mondlandschaft des “Garden of God”. Rund um Lanai City befinden sich gepflegte Golfplätze mit Meerblick.

Oahu: die lebendige Hauptinsel

Oahu ist der quirlige Mittelpunkt des Hawaii Archipels und meist der erste Anlaufpunkt für Reisende. Honolulu lockt als geschäftige und moderne Hauptstadt mit


erstklassigen Restaurants
Shoppingmeilen und
einem der bekanntesten Strände der der Welt, dem Waikiki Beach.

Am Aloha Center mit dem gleichnamigen Uhrenturm bietet sich Besuchern eine sehr schöne Aussicht auf die Kreuzfahrtschiffe und die nähere Umgebung. Einen Besuch ist auch das Pearl Harbour Museum wert.

Am North Shore liegt die Geburtsstätte des Surfens. Bis heute treffen sich dort die besten Surfer der Erde – aber auch viele Einheimische aller Altersklassen zum Wellenreiten.

Maui: traditionelles Handwerk und fantastische Strände

Maui ist die meist besuchte Insel des Archipels und auch bei der amerikanischen Film- und Wirtschaftsprominenz als Ferienziel beliebt. Grund sind die fantastischen Strände, sehr schöne Resorts und das entspannte Treiben in den kleinen Straßen von Lahaina Town. Von dort aus starten auch Beobachtungsschiffe zu den Buckelwalen, die jedes Jahr ein paar Monate im Bereich der Insel bleiben.

Besonders interessant sind Wanderungen im Halekala National Park und Fahrten auf der Serpentinenstraße nach Hana. Im Künstlerdorf Kahului wird traditionelles Kunsthandwerk angeboten.

Besonderheiten, die es bei der Reise dorthin zu beachten gibt

Bei der Einreise in die USA müssen einige Punkte bachtet werden.

Einreisebestimmungen

Im Laufe der letzten Jahre kam es zu verschärften Einreisbedingungen. Die US-Minister für Innere Sicherheit teilten mit, dass der Heimatschutz im Vordergrund steht.

Betroffen von den Änderungen waren Touristen aus fast allen westeuropäischen Ländern, Deutschland mit inbegriffen, und Reisende aus Australien, Japan und Neuseeland. Begründet wurde die Verschärfung mit dem Kampf gegen den Terrorismus; die US-Behörden sahen die Gefahr, dass Terroristen und Extremisten über Europa ohne Visum in die USA einreisen könnten.

Die US-Behörden führen hier die Anschläge vom 11. September an. Denn in diesem Zusammenhang wurde der Brite Richard Reid (auch als Schuhbomber bekannt) und der Franzose Zacarias Moussaoui verurteilt.

Die Einreisebstimmungen in die USA werden immer mehr verschärft

13.01.2009Auf nach Amerika, aber nur noch nach Anmeldung durch das InternetBevor man nach Amerika einreist, muss man eine Einreisegenehmigung der Botschaft anfordernyoung woman is on passanger seat at airplane © fotum – www.fotolia.deWer jetzt nach Amerika fliegen will und weniger als 90 Tage dort bleibt, egal ob beruflich oder privat, muss sich vorher online anmelden, denn das bislang übliche Formular im Flugzeug gibt es nicht mehr. Über die Internet-Seite ESTA (Electronic System for Travel Authorization) meldet man sich an. Zuerst wählt man die Sprache aus, aber die Antworten müssen auf Englisch erfolgen.
Nach allen Angaben wählt man “neuen Antrag” aus und nach dem Senden kann man innerhalb von ein bis zwei Stunden mit der Antwort von der amerikanischen Botschaft rechnen. Vorher muss man aber etliche Fragen beantworten, so auch unter anderem “ob man Drogen einnehme?”.
Der amerikanische Kongress hatte übrigens vor einiger Zeit entschieden, dass der enorme “Papierkrieg” durch die elektronische Datenerfassung ersetzt werde, somit wissen die Behörden sofort, wer von wo nach Amerika einreist.
Sicherheitsmaßnahmen nach dem 11. September verschärft
Seit dem 11. September 2001 sind die amerikanischen Behörden wesentlich vorsichtiger geworden. Bei der Antragstellung muss man auch seine Reisepassnummer angeben, der neue biometrische Pass ist zehn Jahre gültig und kostet für Erwachsene 59 Euro aber auch der bordeaux-rot farbige Reisepass ist noch gültig (muss aber natürlich für die Dauer der Reise gelten). Danach erhält man eine Antragsnummer, die man sich notieren muss. Die erteilte Einreisegenehmigung hat dann eine Gültigkeit für zwei Jahre.
Die Daten des Einreise-Antrags werden bei der US-Heimatschutzbehörde gespeichert und später in einem Archiv für zwölf Jahre noch aufgehoben. Wer keine Online Anfrage machen kann: Die Reisebüros sind darauf eingerichtet, wobei man mit Kosten von 25 Euro rechnen muss.15.09.2009Eintrittsgeld für Besuch in Amerika?Zurzeit berät der amerikanische Kongress darüber, ob Europäer, wenn sie in die USA einreisen wollen, zehn Dollar als Gebühr entrichten müssen. Mit dem Geld soll ein Werbeprogramm für Reisen finanziert werden, wie es sich einige Abgeordnete wünschen.
Vertreter der EU haben die USA vor einer solchen Vorgehensweise gewarnt, weil als Folge das gleiche Verfahren für US-Bürger bei einer Reise in die europäischen Ländern gelten könne. Wenn Amerika ein Werbeprogramm starten wollen, so können sie dies auch alleine bezahlen, so die Meinung der Botschafter aus der EU.
Ein amerikanischer Abgeordneter, der für die Einführung dieser Gebühr ist, bezeichnet die Reaktion der EU-Botschafter als überzogen.10.06.2010USA erhebt ab Ende 2010 EinreisegebührSeit 2009 müssen sich alle USA Reisende ohne Visum bei der ESTA anmelden. Die elektronische Reisegenehmigung muss bis zwei Stunden vor Abflug per Online-Registrierung eingeholt werden und ist ab dann für zwei Jahre gültig.
Wer nach Amerika reisen möchte, muss sich bald auch auf eine Einreisegebühr gefasst machen. Bisher sind die Details der genauen Vorgehensweise noch unklar, bis Ende dieses Jahres soll das Abgabesystem jedoch einsatzfähig sein und mit der ESTA verknüpft werden. Die Höhe der kommenden Gebühr beträgt 10 Dollar und soll der Tourismusindustrie zu Gute kommen.16.04.2012Visumkosten für die USA erhöhen sich um 20 DollarFür ein Visum für die USA müssen Reisende ab sofort mehr Geld bezahlen. Laut dem Außenministerium klettern die Visumgebühren von 140 auf 160 Dollar, was jedoch nur für die Nichteinwanderungs-Visa ab dem 13. April gilt. Hiervon sind vor allem Austausch-Studenten sowie Durchreisende und Geschäftsreisende betroffen.
Gleichzeitig sinken allerdings die Visagebühren für Investor- sowie Handelsvisa von 390 auf 270 Dollar und die Visakosten für Verlobte von 350 auf 240 Dollar. Wenn man als deutscher Tourist in die USA reist, benötigt man bislang jedoch überhaupt kein Visum. Vor der Reise muss man sich aber eine so genannte elektronische Einreiseerlaubnis besorgen, welche eine Gültigkeit von 24 Monaten besitzt und nur 14 Dollar kostet.26.04.2012Ausweiskontrolle durch Automaten – Schnellere Einreise in die USADeutsche sollen künftig bei der Abwicklung der Einreise in die USA begünstigt werden. Automaten, die eine schnelle Abwicklung gewährleisten, sollen nun auch für deutsche Bürger eingeführt werden. Bürger aus den Niederlanden und den USA stehen solche Automaten an den größten Flughäfen der USA bereits jetzt schon zur Verfügung.
Ein zeitintensives in der Schlange stehen und eine Ausweiskontrolle vom Beamten wird somit umgangen. Allerdings ist dieser Service nicht ganz kostenlos. Gegen eine Zahlung von umgerechnet 76 Euro dürfen deutsche Bürger dann fünf Jahre lang die Automaten nutzen.
Bis es so weit ist, müssen sich die Deutschen jedoch noch ein bisschen gedulden.31.01.2013Global-Entry-Programm beschleunigt Einreise in die USADeutsche, die in die USA reisen, können künftig auf Zeitersparnisse bei der Einreise hoffen. Für Reisende, die das Global-Entry-Programm in Anspruch nehmen, entfällt die Wartezeit an den Passkontrollen, stattdessen fertigt ein Automat die Besucher ab. Dieses System wird bereits von Bürgern aus mehreren Ländern genutzt, die in die USA reisen. Nach einem Test der US-Grenzschutzbehörde soll es in Zukunft auch Deutschen offenstehen.
Umsonst ist die Automatenabfertigung allerdings nicht, die Nutzung für fünf Jahre kostet 100 US-Dollar. Auch ist eine vorherige Registrierung im Internet und ein Gespräch mit einem Flughafenbeamten Pflicht.
Sind die Hürden bewältigt, dann wird die Identifizierung bei der Einreise in die USA vom Automaten übernommen. Dieser überprüft den Pass, macht ein Foto und nimmt einen Fingerabdruck.13.08.2015Einreisekontrolle in den USA – das sollten Sie wissenBei einer Reise nach Amerika sollten Sie diese Regelungen und Tipps undedingt beherzigenairport crowd © Elenathewise – www.fotolia.deDie USA sind ein beliebtestes Ziel für Urlaub, Studium oder kurzzeitige Jobs. Bei der Einreise müssen Deutsche aber mit schärferen Kontrollen rechnen als innerhalb Europas. 700 Bundesbürger wurden 2013 abgewiesen. Viele berichten über Schikanen durch die Grenzkontrolleure.
Strenge Anforderungen für die Einreise
Rund 2,7 Millionen Deutsche machen sich jährlich auf den Weg nach Amerika. Die meisten kommen mit dem Flugzeug und müssen dort ihre Berechtigung zur Einreise nachweisen. Je nach Reisezweck und -dauer sind dafür unterschiedliche Papiere erforderlich. Hier ein Überblick über die Regelungen für Inhaber eines deutschen Reisepasses:

Der Pass muss mit elektronischen oder biometrischen Daten versehen sein. Wer als Urlauber oder Geschäftsreisender bis zu 90 Tage im Land bleiben möchte, braucht zudem eine ESTA-Genehmigung. Kostenpunkt: 14 Dollar.
Das “Electronic System for Travel Authorization” erlaubt die visumsfreie Einreise, wie sie im sogenannten Visa Waiver Programm (VWP) geregelt ist. Der Antrag sollte spätestens drei Tage vor der Abreise beantragt werden – aber auch kurzfristige Registrierungen sind oftmals möglich. Ist der Antrag genehmigt, gilt er für zwei Jahre, aber höchstens bis zum Ablaufdatum des Passes.
Reisende, die länger in den USA bleiben wollen, etwa um zu studieren oder zu arbeiten, müssen ein Visum beantragen.

Kein Anspruch auf Einreise
Ohne Visum oder ESTA-Genehmigung kommt kein Passagier ins Flugzeug oder auf ein Schiff mit Reiseziel USA. Ein Anspruch auf Einreise besteht aber auch mit gültiger ESTA-Genehmigung nicht. 2013 wurden 700 Deutsche von den amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbeamten zurückgewiesen. Prozentual gesehen ist dies nur ein kleiner Teil, um das Risiko für eine Abweisung gering zu halten, sollten Reisende bei der Kontrolle jedoch ein paar Regeln beachten:

Machen Sie keine Scherze über Terrorismus, Schusswaffen oder Bomben.
Vermeiden Sie den Eindruck, dass Sie in den USA arbeiten wollen. Es sei denn, sie haben ein entsprechendes Visum.
Im Ankunftsbereich dürfen keine Handys benutzt werden.
Die Beamten dürfen ohne Verdachtsmoment Ihre elektronischen Geräte prüfen.
Smartphone, Laptop oder Kamera sollten Sie also widerspruchslos aushändigen.

Wer bei der Kontrolle auffällt, riskiert eine intensive “Secondary Inspection” in einem gesonderten Bereich.
Speicherung und Auswertung von Fluggastdaten
Anders als Deutschland sammeln und sichten die USA außerdem schon beim Abflug die Datensätze sämtlicher Passagiere. Die Passenger Name Records (PNR) sind Teil des Risikobewertungssystems für Reisende. Passagiere mit nicht-deutschen Namen werden etwa automatisch auf eine höhere Risikostufe gesetzt und entsprechend häufiger kontrolliert.
Innerhalb der EU gibt es eine solche Speicherung und Auswertung der Fluggastdaten bisher nicht. Unter dem Eindruck zunehmender Anschläge sind jedoch auch hierzulande strengere Registrierungssysteme in der Diskussion.
Aktuelle Lage

Um überhaupt einreisen zu dürfen, benötigen Deutsche den elektronischen Reisepass, dies gilt auch für Kinder, die in den USA auch ihren eigenen Reisepass benötigen. Wer ohne Visum in die USA einreist, darf den Aufenthalt nur bis zu 90 Tage lang genießen. Des Weiteren muss ein Rückflug- oder Weiterflugticket vorgelegt werden.

Zusätzlich ist seint 2009 eine elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) notwendig. Auf der Website der ESTA steht ein Formular zur Verfügung, auf dem sich der Antragsteller zu seinen persönlichen Daten äußern muss und auf Grund derer dann die Genehmigung zur visafreien Einreise geprüft wird.

Die Online-Anträge können schon im Vorfeld gestellt werden; sollte sich nachträglich der Zeitraum oder das Reiseziel ändern, kann dies auch kurzfristig noch auf der ESTA Website abgeändert werden. Die ESTA gleicht alle eingehenden Einträge mit der Datenbank der Strafverfolgungsbehörden ab; geprüfte Anträge werden ein Jahr gespeichert und danach 12 Jahre im Archiv aufbewahrt werden.

Ausführliche Informationen für die Einreise in die USA hält die Website des US-Außenministeriums bereit. Der Blick auf die Informationen des US Außenministeriums lohnt sich immer, da hier auch zahlreiche Vorankündigungen veröffentlicht werden und auch Informationen für Visumanträge und Green Card schnell und aktuell zu finden sind.
23.10.2012Don’t mention the war: USA-Touristen sollten politische Debatten vermeidenWer sich als Weltpolizist in die Politik anderer Länder einmischt, muss sich entsprechend viel Kritik von anderen Ländern gefallen lassen: Das sind die USA durchaus gewöhnt. Trotzdem sollten USA-Reisende in diesen Monaten des Wahlkampfes keine politischen Diskussionen mit Einheimischen vom Zaun brechen, warnen Etikette-Trainer. Wie eigentlich alle anderen Bürger auch reagieren Amerikaner auf Kritik von außen ausgesprochen empfindlich.
Gerade Deutsche fallen dabei im Ausland häufig negativ auf, weil sie darauf beharren, Recht zu haben und alles aggressiv zu Ende diskutieren wollen. Dass Amerikaner gegenüber Besuchern häufig sehr locker und kontaktfreudig auftreten, sollte diese nicht glauben lassen, dass sie an politischen Diskussionen Interesse haben – oder empfänglich sind für Kritik. Der amerikanische Patriotismus spielt im Land eine große Rolle, die gerade von unpatriotischen Deutschen häufig vollkommen unterschätzt wird, so die Etikette-Trainer.
Sinnvoller wäre es, die positiven Aspekte der USA zu loben oder von Deutschland zu erzählen. Auch ernsthafte Fragen zum US-Wahlkampf sind durchaus willkommen, wenn sie mit aufrichtigem Interesse und ohne belehrenden Zeigefinger gestellt werden. Im Zweifelsfalle sollten sich Besucher an den alten amerikanischen Grundsatz halten: “Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts.”10.03.2014″Country Roads” zur Staatshymne in West Virginia gewählt – Auch bei uns ein bekannter HitUS Amerikanische Flagge © Jürgen Priewe – www.fotolia.deDer weltbekannte Schlager von John Denver „Take Me Home, Country Roads“ wurde vom Parlament des US-Bundesstaats West Virginia zum neuen State Song auserkoren. Seit 1971 kennt man den sehr eingängigen Song, der mit dem Worten „Almost Heaven, West Virginia“ beginnt.
Darin wird die Natur in ihrer Schönheit beschrieben und der Bundesstaat West Virginia ist mit diesem Schlager überall ein Begriff geworden. „Almost heaven“ heißt „fast der Himmel“. Die Bewohner können sich damit gut identifizieren. Sogar ein Bier heißt inzwischen so. „Take Me Home, Country Roads“ hat allerdings durchaus Konkurrenz, denn es gibt insgesamt drei State Songs, der letzte kam im Jahr 1962 hinzu.
Henry John Deutschendorf
John Denver hat seinen Song gemeinsam mit Bill Danoff kreiert. Danoff kannte West Virginia gar nicht und auch Denver hatte nicht wirklich mit der Region zu tun. Er bevorzugte Colorado. Von der Hauptstadt Colorados ließ er sich zu seinem Künstlernamen „Denver“ inspirieren.
Er hieß eigenlich Henry John Deutschendorf und seine Familie stammte ursprünglich aus Deutschland. 1997 starb er bei einem Flugzeugabsturz über dem Pazifik.
Auch in Deutschland ist der Song „Take Me Home, Country Roads“ überaus bekannt, was Bill Danoff noch immer sehr verwundert. Doch der Song berührt schon seit 1971 die Seelen vieler Deutscher.10.07.2014Essen gehen in den USA – gemütliches Sitzen unerwünschtHot Burger © Kathleen Rekowski – www.fotolia.deAndere Länder, andere Sitten. Besonders deutlich merken Reisende dies bei der Esskultur. Dass Amerika das Land des Fast Foods ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Der Hang zum zügigen Verzehr gilt aber nicht nur bei Burger und Co. Auch in klassischen Restaurants erwartet der Kellner, dass die Gäste nach dem Essen schnell wieder gehen.
Der Restaurantbesuch als abendfüllende Beschäftigung ist in den USA unbekannt. Nach dem Betreten eines Lokals erwartet den Gast zunächst typisch amerikanische Freundlichkeit. Sollte das Essen nicht schmecken, wird der Kellner sein Möglichstes tun, damit der Kunde zufrieden ist.
Zügiges Essen und Bezahlen im Restaurant
Sobald das Mahl verzehrt ist, verspürt der europäische Gast jedoch eine seltsame Unhöflichkeit: er bekommt unaufgefordert die Rechnung. Wer daran denkt, noch eine Weile gemütlich sitzen zu bleiben, erntet verwirrte bis verärgerte Blicke. Denn der Amerikaner verspürt kein Bedürfnis, die Nahrungsaufnahme länger als nötig auszudehnen. Effizienz ist gefordert – auch von ausländischen Touristen, die am besten schnell ihre Kreditkarte zücken und das Lokal verlassen. Zum entspannten Ausklang des Abends sind sie danach in einer Bar willkommen.
Speisen und Getränke

In der amerikanischen Küche werden viele einheimische Zutaten, darunter

verwendet. Das meistgenutzte Getreide ist Weizen. Im Süden der USA sowie bei den Afro-Amerikanern ist Soul Food weit verbreitet; neben den bereits erwähnten Bestandteilen wie Truthahn und Mais gehören auch Bohnen, Erbsen, Kohl und Rüben dazu.

Truthahnbraten auf einem Teller mit Früchten

Die Tex-Mex-Küche spielt eine ebenso große Rolle. Doch auch andere Einflüsse, wie beispielsweise aus der italienischen Küche, können erkannt werden. Zu den beliebten Speisen zählen beispielsweise

Fast Food ist in den Staaten besonders beliebt und weit verbreitet

und Co. Fast Food ist in den Staaten besonders beliebt und weit verbreitet. Zu den meist beliebtesten Getränken zählen

Wenn Sie mehr über die amerikanische Küche erfahren möchten, finden Sie hier weitere Infos.

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